Interview – Max Bendel
Name: Johannes MAXimilian Bendel
Geschlecht: männlich (auch wenn meine Mitschüler in der Grundschule zuweilen anderer Meinung waren)
Alter: 24
Wohnort: Bernau bei Berlin (im Herzen Berliner)
Freeride Hardtail Bike: DualFaces DSF 2
Dreck-und Straßen Hüpfe: Young Talent Dirtbike (Singlespeed)
Seit wann fährst Du Mountainbike?
Etappenweise von 1999 bis 2000 und dann wieder seit 2005. Vorher war ich auf Inline-Skates unterwegs.
Wie bist du zum Mountainbiken gekommen?
Als ich noch Skater war, fuhren in meinem Kiez viele Biker auf dessen Rädern ich meine ersten Stehversuche und Bunny hops gemacht habe. Daraufhin habe ich mir von meinem Jugendweihe Geld in der Metro mein erstes gefedertes und mit hydraulischen Bremsen versehenes Bike gekauft. Für damalige Verhältnisse und ein „Supermarkt-Bike“ sehr gut ausgestattet! Etwa ein Jahr später habe ich es unangeschlossen an einen Baum gelehnt und einfach dort vergessen. Am nächsten Tag war es natürlich weg. Erst 6 Jahre später hab ich für einen guten Preis von zwei Freunden, einer davon war Stefan Beu, ein Fahrrad bekommen. Nun ging es also wieder los!
Wie oft trainierst / fährst du?
Das hängt immer davon ab wie viel ich arbeiten kann.
Manchmal kann ich 4 mal die Woche fahren und Andermal 3 Wochen gar nicht.
Was war dein krassester Sturz / Bruch bisher?
Na ja, der folgenreichste Sturz geschah auf Paul’s damaligen BMX.
“Wheelie to ausversehen Peg Manual to abgerutscht to Unterschenkelbruch to Krankenhaus to Stahlgestell (Fixateur Extern) to ca. 4-5 Monate an Krücken – Die Saison war hin!
Am spektakulärsten war aber ein anderer Sturz.
Ich wollte damals auf Inline Skates rückwärts, bei mir vor der Tür, die U-Bahn Treppen (ca. 2×25 Stufen) runterfahren. Ich blieb an der ersten Stufe hängen und viel sehr tief. Meine damaligen Skater-Kollegen schrien nach mir, rannten auf mich zu und konnten kaum glauben das mir nichts passiert ist. Hatte ja keinen Helm auf. Glück gehabt…
Wie gut bist du im Schmerzen aushalten? ; )
Wenn dir dein Bein ohne Betäubung gerichtet wird weist du was du aushällst und was nicht. Ich würde sagen ich bin da eher ne Memme.
Wovor hast du Angst?
Spinnen – und davor das ich mir etwas so breche das ich meinen Beruf als Schlagzeuger nicht mehr ausüben kann.
Wer ist dein Vorbild?
Ein konkretes Vorbild habe ich nicht. Bewundernswert ist eigentlich jeder der es schafft mit dem was er gerne tut sein Geld zu verdienen.
Wie sieht ein perfekter Tag für Dich aus?
Das ist schwierig. Den perfekten Tag gibt es nicht.
Schlagzeug spielen, Biken, an einem Auto oder Motorradrennen teilnehmen und mal selbst einen Hubschrauber fliegen. Das schafft man wohl nicht an einem Tag.
Aber entspannt am Morgen aufstehen, ein paar Toasts in den Toaster stecken und erstmal von der Terrasse in den selbstgebauten Dirtpark in meinem Garten droppen. So könnte er jedenfalls anfangen.
Ich bräuchte nur erstmal ein Grundstück
…
Design Fetischist oder Leichtgewichtstroll?
Da ich selbst nicht grad ein Leichtgewicht bin achte ich auch nicht darauf ein möglichst leichtes Rad zu haben. Wenn’s gut aussieht macht’s ja auch mehr Spaß, oder?
Wenn du nicht MTB fahren würdest, welchen Sport würdest du ausüben?
Handball hab ich immer sehr gerne gespielt, aber meine große Leidenschaft war immer der Motorsport.
Am liebsten wär ich wohl im Rallysport gelandet!
Wenn du Kinder hättest, würdest du wollen, dass sie auch Mountainbiker werden oder lieber Hallenhalma-Metal-King?
Was soll das bedeuten? Ich habe als Kind sehr gerne Halma gespielt!!! Eine vortreffliche Art seinen Kopf zu trainieren. Wenn es Musik machen ,Rad fahren oder Tennisprofi werden will, kann es das gerne tun. Meinetwegen kann es auch gerne stricken, wenn es gut darin wird…
Ich denke das war ein angemessenes Schlusswort.